Tagesgeld

Tagesgeld

Anbieter von Tagesgeld und Tagesgeldkonten

Auf der Suche nach dem passenden Tagesgeldkonto greift man in der Regel nicht zum erstbesten Angebot in der Hoffnung, damit eine optimale Rendite zu erwirtschaften.

Meist durchleuchtet man – allein oder unter Zuhilfenahme von Vergleichsrechnern oder Experten – den Markt nach passenden Angeboten. Und macht dabei schnell die Entdeckung, dass sehr viele und ganz unterschiedliche Banken entsprechende Angebote bereithalten.

Welche Banken in diesem Segment aktiv sind und wodurch sie sich unterscheiden, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Filialbanken

Im Gegensatz zu den relativ neuen Direktbanken agieren die Filial- oder Hausbanken in der Regel schon deutlich länger am Markt. Sie verfügen über ein Filialnetz und eine ganze Heerschar an Beratern, die eine kundige und unverbindliche Beratung vor Ort anbieten.

Diese Faktoren spielen bei den Tagesgeld-Konditionen von Filialbanken eine große Rolle: Repräsentanzen und Repräsentanten verursachen Kosten, die natürlich in die Kalkulation der Kondition Eingang finden. Oder anders ausgedrückt: Aufgrund ihrer Unternehmensstruktur ist es den meisten Filialbanken nicht möglich, überdurchschnittlich hohe Tagesgeldzinsen zu gewähren.

Insofern eignen sich Tagesgeldkonten von Filialbanken, die in der Regel im Mittelfeld in bezug auf die Zinsen liegen, am ehesten für sehr sicherheitsbewusste Anleger, die Wert auf persönliche Betreuung vor Ort und eine umfassende Beratung legen.

Direktbanken

Im Gegensatz zu den Filialbanken sind Direktbanken sehr wohl in der Lage, überdurchschnittlich gute Konditionen für Tagesgeldanlagen zu bieten.

Sie verfügen weder über ein ausgedehntes Filialnetz noch über Berater vor Ort, ihre Produkte vertreiben sie in der Regel telefonisch oder über das Internet. Eine derart schlanke Unternehmensstruktur verursacht wenig Kosten, sodass sich Direktbanken eher in der Lage befinden, höhere Zinsen gewähren zu können.

Besonders die Auto-Direktbanken stechen immer wieder als Anbieter mit sehr attraktiven Konditionen aus dem Gros der Banken heraus. Getoppt werden sie lediglich durch einige ausländische Banken, die eine Sonderstellung einnehmen:

In der Regel handelt es sich dabei um Direktbanken, die ihren Sitz im Ausland, beispielsweise in Österreich, den Niederlanden oder Großbritannien, haben. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Die ausländischen Anbieter unterliegen nicht der deutschen Einlagensicherung – vor einer Kontoeröffnung sollte man sich also erkundigen, wie es um die Einlagensicherung bestellt ist.

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